Counter-Strike Source

Informationen:
Counter-Strike: Source
Am 19. August 2004 begann der öffentliche Betatest für den Nachfolger Counter-Strike: Source (CS:S), der mit der offiziellen Veröffentlichung über die Steam-Plattform am 7. Oktober 2004 endete.
CS:S ist eine Umsetzung des Counter-Strike-Prinzips auf die von Valve entwickelte Source-Grafik-Engine, welche in Half-Life 2 zum Einsatz kommt. Dank der Verwendung der Havok-Physik-Engine können nun Ereignisse in der Spielwelt, z. B. umfallende und rollende Fässer, oder auch schwingende Seilbahnen und dergleichen realistischer dargestellt werden.
CS:S lag dem am 16. November 2004 erschienenen Half-Life 2 bei und ist im Oktober 2005 in einer neuen Verkaufsversion erschienen, welche von Electronic Arts publiziert wird und zusätzlich Day of Defeat: Source und Half-Life 2: Deathmatch enthält.
Der am 5. November 2004 veröffentlichten Software Development Kit für die Source-Engine bietet die Möglichkeit neue Karten für CS:S zu erstellen. Der am 19. Januar 2005 erschienene Patch fügte Bots für CS:S hinzu, so dass das Spiel nach dem Steam-Login im Internet auch offline gespielt werden kann.
Obwohl sich mittlerweile auch die Source-Variante von Counter-Strike großer Beliebtheit erfreut, stößt sie bei den sogenannten Progamern immer noch auf harsche Kritik. Vor allem das sogenannte „Blocking“ durch Ragdolls (bewegliche Gegenstände), wie zum Beispiel Tonnen und Kisten wird kritisiert. Es kann zu unkoordinierten und unbeeinflussbaren Bewegungen der Spielfigur führen und somit für einen unerwünschten Zufallseffekt sorgen. Dieses Manko ruft viel Missmut hervor und verhindert bisher die Ablösung des „alten“, noch immer von einem Großteil der Turnier- und Profispieler bevorzugten Counter-Strike 1.6, durch das „neue“ Counter-Strike: Source.
Ein weiterer Kritikpunkt beruht auf der Tatsache, dass durch eine große Anzahl verschiedener Varianten von Grafikeinstellungen (Schatten an/aus, Lichteffekte, High Dynamic Range Rendering) das Aussehen der Spielwelt beeinflusst werden kann und Spieler sich damit Vorteile verschaffen können. Online-Ligen wie zum Beispiel die Electronic Sports League wirken hier mit Reglementierungen entgegen. Diese grenzen Spieler mit schwächeren PC-Systemen teilweise aus, da bestimmte aufwendige Grafikeinstellungen für manche Maps (z. B. de_nuke) einheitlich vorgeschrieben sind.
Ein weiterer schwerwiegender Kritikpunkt ist die mangelhafte Cheatbekämpfung. Zwar entwickelte Valve auch hier die Technik des Spiels mit der zweiten Version des „Valve Anticheat“ weiter, jedoch fehlt es an unbedingt notwendiger Dynamik, so dass auf neue Arten von Cheats – wenn überhaupt – oft nur sehr verspätet reagiert wird. Unabhängige Entwicklungen wie „Cheating Death“ sind für Counter-Strike: Source bisher nicht erschienen.
Kritik aus der Spielerszene
Das Spiel wird nicht nur in der Öffentlichkeit, sondern häufig auch von Spielern kritisiert. Ein Kritikpunkt ist das Gameplay, welches teilweise als zu langsam, teilweise als simples Deathmatch mit zu langen Pausen angesehen wird. Dass man während einer laufenden Runde nicht wieder einsteigen (respawnen) kann, sollte ursprünglich das taktische Spielen in Gruppen fördern, sorgt einigen Kritikern zufolge aber vor allem in zwangsläufig schlecht koordinierten Partien auf öffentlichen Internetservern für unnötige Frustration.
Der Hauptkritikpunkt ist die Gemeinschaft der Counter-Strike-Spieler. Aufgrund der großen Verbreitung von Counter-Strike findet sich in der Spielerschaft ein breites Spektrum unterschiedlichster Persönlichkeiten. Regelmäßig werden andere Spieler im Chat beschimpft („flamen“) oder als Cheater bezeichnet. Kritisiert wird auch, dass die Szene teilweise inzwischen exzentrisch geworden ist und auf Außenstehende oder Gelegenheitsspieler einen äußerst rüden und unfreundlichen Eindruck macht.
Waffentechnische Kritik am Spiel
Counter-Strike wird immer wieder wegen des fehlenden Realismus bezüglich der darin verwendeten Waffen kritisiert. So stimmen einzelne Details der Waffen im Spiel nicht mit ihren real existierenden Vorbildern überein, beispielsweise ist der Verschluss der AK-47 sowie der SG 552 bei rechtshändigem Gebrauch im Spiel auf der falschen Seite, weiterhin entsprechen die Schussgeräusche und die zu geringe Kadenz des M249 SAW nicht der Realität. Ebenfalls handelt es sich bei der angeblichen Arctic Warfare Police Model (AWP) um eine AWM, wie man am grünen Schaft erkennen kann. Hinzu kommt, dass man trotz komplett gekaufter Ausstattung mit einem Messer genauso schnell rennen kann als hätte man keine Waffen. Sozusagen „verschwinden“ die nicht ausgewählten Waffen und ihr Gewicht komplett aus dem Spiel, bis man sie wieder auswählt.
Auch stimme die Physik des Spiels nicht hinreichend genau mit der Wirklichkeit überein: Geschossbahnen werden durch die Gravitation nicht gekrümmt, sondern sind auch im Unendlichen gerade. Abschuss und Einschlag erfolgen gleichzeitig und die Trefferzonen liegen außerdem teilweise ein gutes Stück hinter dem Spieler, wodurch vor allem nach Treffen im Kopfbereich eines laufenden Gegners Diskussionen und Streitereien über „Cheaten“ losbrechen.
Auf diese Kritik wird häufig mit Hinweis auf das Gameplay, d.h. die Balance der diesem zugrundeliegenden Spielmechanismen, geantwortet. Aus Sicht des Gameplays ist es notwendig, dass z. B. ein Scharfschützengewehr mehr Schaden anrichtet, da man im Gegenzug dafür im Nahkampf umso verwundbarer ist. Diese Unzulänglichkeiten werden dem Prinzip der guten Spielbarkeit untergeordnet.
Public“
Public Spiele werden auch als öffentliches oder Freies Spiel bezeichnet. Die Dauer der Nutzung ist nicht beschränkt, die Auswahl der Teams frei. Publicserver stellen neben dem Grundspiel häufig auch Modifikationen (siehe Mods) zur Verfügung.
„Fun-/Clanwars“
Hauptartikel: E-Sport
Die Teams bestehen aus festen Mitgliedern, die meist in einem Clan organisiert sind und gegen einen anderen Clan entweder in einer Liga einen Turnierkampf („Clanwar“) oder einen Freundschaftskampf („Funwar“) antreten. Die Punkte werden gezählt, das Team mit der höheren Punktzahl gewinnt. Server, auf denen Wettkämpfe zwischen festen Teams stattfinden, sind immer mit einem Passwort geschützt, damit unerwünschte Spieler nicht mitspielen und so den Punktestand verfälschen können. National und international ist Counter-Strike eines der bekanntesten E-Sportspiele. Neben Amateur- und Freizeitligen existieren internationale Profiligen, in denen anerkannte Meisterschaften und internationale Wettkämpfe stattfinden. Neben speziellen Counter-Strike-Ligen haben fast alle Multigame-Ligen das Spiel im Programm. In den Profiligen sind international Siegprämien in Höhe von mehreren 10.000 Euro verbreitet.
Mani Admin Plugin
Das Mani Admin Plugin ist ein Plugin, womit die einfache Administration eines Counter-Strike:Source Servers ermöglicht wird. Statt den Server umständlich per RCON zu administrieren, verwendet man hierbei ein einfaches Ingame-Menü. Des Weiteren bietet das Mani Admin Plugin noch mehr Funktionen. Zum Beispiel kann man ganz einfach Votes verwenden, oder über ein Auswahlmenü die Map ändern.
Spielvariationen
Die Ts spielen als Zombies (Skins aus dem Spiel Half-Life 2) nur mit Messer bewaffnet (Kevlar und ein Nachtsichtgerät zukaufbar) und 400 HP (health points). Sie regenerieren nach einem Treffer die verlorenen Lebenspunkte. Den CTs ist es erlaubt, alle Waffen zu kaufen. Sie müssen die Zombies ausschalten, die Geiseln retten oder die Bombe, die einer der Zombies legen kann, entschärfen.
Eine Spielvariante bei der der Spieler statt Einzukaufen auf bestimmte Ausrüstungskonfigurationen festgelegt ist. Um mit anderen Ausstattungen spielen zu können, muss der Spieler zunächst in der aktuellen Ausrüstung einen Gegner ausschalten und dessen Ausrüstung aufnehmen.
Eine Spielvariante bei der man wie beim Spiel Warcraft einen Avatar aufwerten muss. Der Spieler erhält für bestimmte Aktionen Punkte gutgeschrieben die er gegen zusätzliche Fähigkeiten wie z. B. eine höhere Sprungkraft, mehr Lebenspunkte oder partielle Unsichtbarkeit eintauschen kann.
Diese Spielvariante basiert auf einem Level-System für die Spielfigur. Man startet nur mit dem Messer und der Glock 18 bewaffnet ohne Geld und ohne Möglichkeit eine andere Waffe aufzunehmen. Durch töten von anderen Spielern kommt man in höhere Level und erhält so die nächst bessere Waffe. Je nach Konfiguration des Servers benötigt man immer die gleiche Anzahl getöteter Spieler für das nächste Level oder eine unterschiedliche.
Reguläre Karten
„Defusion-Szenario“ (de_mapname)
Das „Defusion-Szenario“ ist das in Ligen übliche Szenario. Einer der Ts startet mit einer C4-Sprengladung, welche an einer der zwei speziell markierten Plätze platziert werden kann. Ziel der Ts ist es, die Bombe zu legen und so lange zu verteidigen, bis der Zeitzünder abgelaufen ist. Die CTs müssen entweder das Legen der Bombe verhindern, indem sie die Ts vorher ausschalten oder die platzierte Bombe entschärfen. Hierbei reduziert ein Entschärfungs-Set (Defuse-Kit), welches man am Anfang der Runde erwerben kann, den erforderlichen Zeitaufwand erheblich (von 10 auf 5 Sekunden).
Sieg für die CTs:
- Alle Ts wurden ausgeschaltet (und die Bombe wurde noch nicht gelegt).
- Bombe wurde entschärft (falls diese von den Ts gelegt wurde).
- Legen der Bombe in der angegebenen Zeit verhindert (Ab der Version 1.6 sowie bei CS:S wird die Rundenzeit bis zur Detonation der Bombe verlängert).
Sieg für die Ts:
- Alle CTs wurden ausgeschaltet.
- Bombe ist detoniert.
„Hostage-Rescue-Szenario“ (cs_mapname)
Am oder in der Nähe des T-Startpunkts (auch „Base“ bzw. Basis genannt) befinden sich drei oder vier Geiseln, welche von den CTs befreit und in eine Rettungszone (oft am Startpunkt der CTs) eskortiert werden müssen. Für jede als CT angesprochene Geisel bekommt man 150 Dollar (vorausgesetzt, die Geisel wurde in dieser Runde noch nicht angesprochen), für jede gerettete Geisel bekommt der Geiselbefreier 1.000 Dollar.
Sieg für die CTs:
- Alle Ts wurden ausgeschaltet.
- Mindestens die Hälfte der Geiseln überleben und alle lebenden Geiseln sind gerettet.
Sieg für die Ts:
- Alle CTs wurden ausgeschaltet.
- Rundenzeit ist abgelaufen.
„Assassination-Szenario“
Ein von einem Spieler gesteuerter VIP im CT-Team muss von der Map fliehen. Der VIP kann keine Waffen kaufen oder aufnehmen und verfügt nur über eine Pistole und eine doppelt starke Kevlarweste. Er muss ausgehend vom Startpunkt mit Hilfe der CTs die so genannte „Rescue-Zone“ erreichen. Die Ts müssen dies verhindern. Dieses Szenario ist weniger beliebt als die anderen beiden und ist kaum noch auf öffentlichen Servern zu finden, da eine sehr gute Taktik benötigt wird um den VIP vor dem Ableben zu schützen. In Counter-Strike: Source wurde dieses Szenario entfernt.
Sieg für die CTs:
- Alle Terroristen wurden ausgeschaltet.
- VIP konnte erfolgreich fliehen.
Sieg für die Ts:
- Der VIP wurde ausgeschaltet.
- Flucht wurde für die Dauer der Runde verhindert.
„Escape-Szenario“ (es_mapname)
Die Ts müssen eine festgelegte „Escape-Zone“ erreichen – quasi „aus dem Level flüchten“, die CTs müssen dies verhindern. Die Ts können keine Waffen kaufen, in der Nähe des Spawnpoints befindet sich jedoch ein Waffenlager, in dem sie sich ausrüsten können. Spieler, die erfolgreich die „Escape-Zone“ erreichen, scheiden aus der aktuellen Spielrunde aus. Das Szenario ist nicht sehr beliebt und wurde noch vor der ersten Final-Version wieder entfernt. Es ist zwar möglich, es-Maps in Counter-Strike 1.6 zu nutzen, dies wird aber nicht offiziell unterstützt.
Sieg für die CTs:
- Alle Ts wurden ausgeschaltet.
- Weniger als die Hälfte der Ts konnten sich vor Rundenende befreien.
Sieg für die Ts:
- Alle CTs wurden ausgeschaltet.
- Mindestens die Hälfte der Ts befreiten sich erfolgreich.
Zusätzliche Karten
- CSDE-Maps
- Bei CSDE-Maps können die Spieler wählen, ob sie Geiseln Befreien/Halten oder eine Bombe legen/entschärfen möchten. Das Spielprinzip ist dasselbe wie bei Defusion-Szenario und Hostage-Rescue-Szenario.
- Aim-Maps (aim_mapname)
- Bei Aim-Maps (englisch to aim – zielen) starten beide Teams mit den gleichen oder - auf manchen Maps - mit vorgegebenen Waffen. Die Teams stehen sich meist über eine bestimmte Distanz, zum Teil mit Sichtkontakt, gegenüber. Die Maps sind absichtlich sehr einfach gehalten, meistens steht man sich relativ direkt mit wenig Deckung gegenüber. Durch das gezielte Schießen soll die Treffsicherheit des Spielers verbessert werden. Häufig finden die Texturen bekannter Maps (zum Beispiel de_aztec) Verwendung nach denen die Maps in diesen Fällen auch benannt werden.
- AWP-Maps (awp_mapname)
- Bei AWP-Maps starten beide Teams von Anfang an mit dem Scharfschützengewehr, der AWM (Arctic Warfare Magnum). Dieses schaltet den Gegner (meistens) beim ersten Treffer aus. Diese Maps sollen dem Spieler dabei helfen seine Genauigkeit (Aiming) zu verbessern, da die AWM die stärkste Waffe im Spiel ist. Der Name der Maps kommt von der früheren Bezeichnung der AWM als AWP.
- Scoutknivez-Maps (scoutknivez_mapname)
- Bei Scoutknivez-Maps starten beide Teams von Anfang an mit der Steyr Scout mit wenig Munition – meist nur 10 Schuss – und einem Messer. In den meisten Fällen stehen sich die Teams in unterschiedlichen Gebäuden gegenüber, um von dort aus gegeneinander anzutreten. Da man nur wenig Munition in der Schusswaffe hat, ist das Messer oft die einzige Möglichkeit, sich in einem Nahkampfduell zu verteidigen. Auf vielen Servern ist die Gravitation reduziert, um ein hohes Springen auf Gebäude zu ermöglichen, woraus sich taktische Vorteile ergeben können.
- Scoutdeaglez-Maps
- Diesen Maps liegt das gleich Prinzip wie Scoutknive-Maps zugrunde, allerdings erhält jeder Spieler zusätzlich eine Desert Eagle mit vollem Magazin.
- Fun-Maps (fy_mapname)
- Das Design der Fun-Maps (fy steht hier für funyard, teilweise auch fun_mapname) ist auf schnelle Gefechte ausgerichtet. Die Levelarchitektur ist meist einfacher und überschaubarer als bei den anderen Szenarien, manchmal auch besonders ausgefallen wie zum Beispiel in der Gestalt eines Glaslabyrinths oder eines Piratengefechts zwischen Seeschiffen. Taktisches Vorgehen ist hierbei nur selten notwendig, daher sind diese Maps gegen Ende von LAN-Partys sehr beliebt, wenn die Konzentrationsfähigkeit der Spieler nachlässt.
- Fun-Map ist auch eine generelle Bezeichnung für Maps, die den „normalen“ Standard-Maps nicht entsprechen und ein schnelles Feuergefecht, schwer zu bewältigende Wege oder ähnliches beinhalten, welches nicht dem eigentlichen Sinn des Spiels entspricht.
- HE-Maps (he_mapname)
- HE-Maps (HE steht für High Explosive und bezieht sich auf einen Granatentyp im Spiel) bestehen zumeist aus einem übersichtlichen Raum, der durch eine Wand in gleiche Hälften unterteilt ist. In jeder Hälfte sind Handgranaten am Boden verteilt mit der sich die Teams bewerfen müssen. Die Karten erfordern ein geschicktes und präzises Werfen der Granaten.
- TP-Maps (TP_mapname)
- Bei TP-Maps (TP steht für Third Person und bezieht sich auf die Sicht des Spielers) bestehen die Karten zumeist aus einem übersichtlichen Raum, der aus der Vogelperspektive und nicht wie gewohnt aus der Ego-Perspektive dargestellt wird. Da die Ansicht zumeist fixiert ist, sind die Spieler ebenfalls verkleinert dargestellt. Die Steuerung erfolgt wie üblich über Tastatur und Maus, Treffer werden allerdings mangels präziser Zielmöglichkeit zur Glückssache.
- Kreedz-Maps (kz_mapname)
- Bei Kreedz- oder auch Climbing-Maps, ist es das Ziel mit Geschick von Plattform zu Plattform zu springen, ohne herunterzufallen und einen bestimmten Punkt der Karte (meist den höchsten Punkt eines Anstiegs) schneller als die anderen zu erreichen. Hierbei ist die Zeit der Gegner zu unterbieten, die eigene wird im Ziel angezeigt. Auf einigen Servern wird Schaden automatisch geheilt, bzw. die Funktion das eigene Team – man spielt diese Art Map nur als CT – anzugreifen, abgeschaltet, um Störungen beim Klettern zu verhindern. Weiterhin verfügen manche Server über ein so genanntes „Checkpoint“-System, bei dem man sich zu einem erreichten Punkt auf der Karte zurücksetzen lassen kann oder die Möglichkeit hat Wegpunkte beliebig abzuspeichern.
- Messer-Maps (ka_mapname)
- Auf Messer-Maps (Knife Area) verfügt der Spieler nur über ein Messer und muss durch geschicktes Agieren den Gegner ausschalten. Da das Messer nur auf sehr kurze Distanz Wirkung hat, ist hierbei der direkte Kontakt mit dem Gegner erforderlich.
- Eine beliebte Map ist ka_legoland. Diese Map ist im Stile von Lego erstellt worden. Ebenfalls bekannt ist die Map ka_soccer, das Thema Fußball umsetzt und auf der man den Gegner auch ausschalten kann, indem man ein Tor erzielt .
- Rats-Maps
- Rat-Maps stellen übergroßen Welten dar, in denen der Spieler die ungefähre Größe einer Ratte hat. Motive sind zum Beispiel Küchen, Bäder, Wohnzimmer, Kinderzimmer oder mehrere miteinander verbundene Räume. Der Spieler läuft hierbei beispielsweise auf Regalen, Tischen oder Kabeln und kann mit „Fun-Elementen“ interagieren. Zum Beispiel kann man manchmal das Licht ausschießen, über Jumppads hoch oder weit springen oder sich mittels Teleporter durch den Raum beamen. Die Ziele entsprechen dem Standardszenario CT gegen T.
- Zombie-Maps (zm_Name_outbreak)
- Zombie-Maps basieren auf normalen „Counter-Strike: Source“-Karten und unterscheiden sich von diesen teilweise dadurch, das diese für den Mod etwas geändert werden, sodass sie etwas vergammelt und dunkler aussehen.
- Soccer-Maps
- Auf diesen Maps (sj_mapname) müssen die Spieler, welche nur mit einem Messer ausgerüstet sind, einen grell leuchtenden Fußball in das Tor des gegnerischen Teams schießen. Das Bewegen des Balls, sowie das Zählen der Tore wird durch einen speziellen Server-Mod möglich. Durch eine weitere Einstellung dieses Mods bekommt man Schäden, wenn man von dem Ball getroffen wird, genauso wie wenn man zu lange im gegnerischen Strafraum steht, damit man nicht „abstauben“, oder die Gegner direkt wieder töten kann, da man nach dem eigenen Tod direkt wieder im eigenen Strafraum wiederbelebt (respawnt) wird. Eine Runde endet, wenn ein Team 15 Tore geschossen hat. Des Weiteren kann man sich durch Erfahrungspunkte (XP=Experience Points) Fähigkeiten (Abilities) kaufen, um sich schneller, stärker, mehr hp (Health Points) usw. zu machen. Die beliebteste Map ist soccerjam.
- Es gibt jedoch auch eine andere Soccer-Variante. Das Ziel ist es hier ebenso den Ball ins Tor zu befördern. Ist der Ball im Tor, wird das gegnerische Team eliminiert und das Gewinner-Team bekommt eine Runde zugesprochen. In den meisten Servern bekommen die Spieler mehr Lebenspunkte, damit sie bei harten Schüssen nicht eliminiert werden. Die beliebteste Map ist hierbei ka_soccer_2006_v3
- Surf-Maps (surf_mapname)
- Auf diesen Maps müssen die Spieler, im wahrsten Sinne des Wortes, surfen.
- Sie springen von hohen Punkten aus auf lang gezogene Rampen und strafen dabei immer gegen die Wand – so gewinnen sie enorm an Geschwindigkeit und es werden außergewöhnliche Sprünge und Flüge möglich. Immer aberwitzigere Moves verlangen extremes Geschick von den Surfern - ähnlich wie beim „kreedzen“ - allerdings wesentlich rasanter und spektakulärer!
- Beim CS-Surfing wird die Half-Life-Engine bis an ihre Grenzen ausgereizt. Trotz Standard-Server-Settings werden durch die gigantischen Rampen unglaubliche Geschwindigkeiten ermöglicht lediglich sv_airaccelerate und sv_wateraccelerate werden auf 100 gesetzt um eine 10 mal höhere Beschleunigung zu ermöglichen.
- Teleporter zwischen den einzelnen Abschnitten ermöglichen eine effektivere Raumnutzung, denn der Platz der Mappern in CS 1.6 zur Verfügung steht ist angesichts der gigantischen Sprung- und Flugweiten beim Surfen knapp bemessen, die Source-Engine bietet hierzu bessere Möglichkeiten.
- Es gibt zwei grundsätzliche Maptypen. Diese unterscheiden sich im Wesentlichen durch die Zusammenstellung der Rampen. Der eine Typ zu dem z. B. die Maps surf_liberty und surf_whiteknight gehören, sind Maps die kein definiertes Ziel verfolgen, sondern zum kreativen Bewältigen der Rampen herausfordern. „Der Weg ist das Ziel“ lautet hier das Motto. Der Spieler hat die Freiheit verschiedene Rampen wild zu durchsurfen ohne von Wänden geblockt zu werden. Diese Maps werden zumeist von 2 Teams zugleich genutzt da sie nach einiger Zeit ihren Reiz einbüßen, was durch das „Standard-Szenario“ also das Ausschalten des Gegners, reduziert werden soll.
- Der zweite Maptyp bietet meist lange vorgegebene Streckenabschnitte, deren Ziel nur auf einem vorgegebenen Weg zu erreichen ist. Hierbei ist das Surfen im Gegensatz zur ersten Kategorie kein Selbstzweck. Zumeist ist das Ziel das so genannte Top und liegt über dem Startpunkt. In der Regel werden diese Maps nur von einer Fraktion, den CTs gespielt, um die „Surfer“ nicht durch wildes Beschießen auszuschalten und so zu einer Auszeit zu zwingen. Bekannte Maps sind z. B. surf_mindspin, surf_maya und surf_dunedin.
- Fällt man runter, wird man in ein Gefängnis (Jail) teleportiert in dem die Gefangenen gegeneinander kämpfen müssen. Surft man den kompletten Parcours durch, kann man zwischen Teleportern wählen, die einen zu den verschiedenen Spawns bringen und zu einer Position, von der aus man aus sicheren Positionen in den Spawn schießen kann. Häufig findet man Schalter, die entweder eine Tür in die Freiheit für die Gefangenen öffnen, oder alle Gefangenen töten.
- Eine weitere Map-Variante kommt am nächsten an das Standard-Szenario heran. In ihr sind die Surframpen eher nebensächlich und dienen eher als Transportmittel, um den Spielern eine schnellere Bewegung zu ermöglichen, während der Rundenverlauf der Standard entspricht. Diese Maps bieten zumeist zwei Hauptbasen, von denen aus mehrere Rampen zur gegnerischen Basis führen. Beispiele sind surf_war und surf_towers.
Kosten:

Counter-Strike: Source (inkl. Day of Defeat: Source und Half-Life 2: Deathmatch) (DVD-ROM)
von Electronic Arts
Plattform:  Windows 98 / XP
(79 Kundenrezensionen)
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